Quantologie

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DIE UNIVERSELLE PHILOSOPHIE DER QUANTENPHYSIK

Referat „Probleme mit Gott“ vom 26.08.2015 im Endorfer Hof - Zusammenfassung:
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Die Frage, ob es Gott gibt, wird der Mensch nie zweifelsfrei beantworten können. Gleichwohl liegt es im Wesen des Menschen, die ihn umgebenden Phänomene zu hinterfragen bzw. verstehen zu wollen, insbesondere die Frage, ob Gott existiert und wenn ja, wie oder was Gott eigentlich ist.


MEINE POSITION DAZU:

  • Es gibt Möglichkeiten, dem völligen Unwissen ein Erklärungsmodell gegenüberzustellen, das vor allem auf Logik und Plausibilität beruht.
  • Ein solches Erklärungsmodell bietet (im Vergleich zu völliger Unwissenheit) den entscheidenden Vorteil, mehr Orientierungssicherheit gewinnen zu können.
  • Zahlreiche Studien haben wiederholt bestätigt, dass eine bessere Orientierung dazu beitragen kann, ein erfüllteres und gesünderes Leben zu führen.
GRUNDLAGEN DES QUANTOLOGISCHEN ERKLÄRUNGSMODELLS:
  • Faktenbasierte Erkenntnisse, z. B. die Existenz der Evolution = Zunahme der Komplexität = der „rote Faden“ der den Sinn des Universums und des Menschen nahelegt.
  • Annahmen in Bezug auf Logik und Plausibilität, die sich am Sinn des Fundmentalen (wie der Evolution) orientieren.
MEINE THESEN:
Die drei wichtigsten göttlichen Eigenschaften machen die Existenz des Universums eigentlich überflüssig:


>ALLMACHT:
Ein allmächtiger Gott würde sich selbst genügen, er braucht keine Selbstbestätigung; er muss nichts ausprobieren, um es zu verbessern, er könnte alles zu jeder Zeit ändern. Dass dies nicht geschieht, deutet eher darauf hin, dass Gott nicht an Allmacht interessiert ist und sie auch nicht anstrebt.


>ALLWISSENHEIT:
Allwissenheit bedeutet das Nichtvorhandensein von Neugier, sodass keinerlei Wissensvermehrung mehr möglich ist - die Evolution wäre am Ende. Alles was schon passiert ist und in Zukunft noch passieren wird, ist Gott schon bekannt, sodass jedes Ereignis im Universum für ihn völlig nutzlos wäre. Das im Universum herrschende Prinzip der Einzigartigkeit in Verbindung mit der zunehmenden Komplexität deutet aber auf das Vorhandensein von „Neugier“ und dem Streben nach Wissensvermehrung hin.

>VOLLKOMMENHEIT:
Weil in der Vollkommenheit schon alles perfekt ist, ist auch jede Weiterentwicklung überflüssig.

ICH BIN DESHALB DAVON ÜBERZEUGT:
  • Gott will weder allmächtig, noch allwissend, noch vollkommen sein. Diese Art des Denkens ist eher Ausdruck menschlicher Beschränktheit und damit eines göttlichen Vorbildes nicht würdig.
  • Viel wahrscheinlicher ist, dass Gott unendliche Weisheit besitzt, er also weiß, dass diese Eigenschaften nur Stillstand bewirken und damit auch jede Weiterentwicklung unmöglich machen.
  • Viele Fakten sprechen dafür, dass Gott eher einen kreativen, von Neugier getriebenen geistigen Prozess bevorzugt. Gott würfelt nicht, aber er spielt ein ziemlich geniales, für uns nicht zu durchschauendes Spiel.
  • Wenn der Mensch ein Abbild Gottes ist, dann ist auch er selbst ein aktiver Teil der Evolution, was letztlich seiner eigenen Weiterentwicklung dient.
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